08.11.2018

Wittenberger Sonntag liest die Badische Zeitung

Trump nach der US-Wahl: Außenpolitisch ungezügelt

Freiburg (ots) - Auch andere US-Präsidenten haben bei "Midterm"-Wahlen Mehrheiten im Kongress verloren, zuletzt Barack Obama und die Demokraten 2010 mit weit größeren Verlusten. Insofern ist Trump einer echten Klatsche entgangen, sein Anhang bleibt ihm treu, das Land gespalten, tiefer denn je. 

Dem Präsidenten steht in Washington künftig ein von der Opposition kontrolliertes Repräsentantenhaus gegenüber. Der Egomane Trump muss die Macht ein Stück weit teilen, zumindest innenpolitisch. Mehr nicht. Denn wer etwa in Deutschland gehofft haben sollte, dass die US-Bürger ihrem Rambo-Präsidenten und dessen brachialer "America First"-Politik eine unmissverständliche Abfuhr erteilen, der wurde enttäuscht. Zudem sind die Republikaner noch mehr zur Trump-Partei geworden, was auch heißt: zu einer populistisch-nationalistischen Partei. 

Was also bedeutet diese Wahl für uns? Eine moderatere Außenpolitik und mehr Rücksicht auf alte Verbündete sollte niemand erwarten. Im Gegenteil, ein innenpolitisch blockierter Präsident könnte international um so mehr wüten. Die Weltpolitik ist das einzige Feld, auf dem ihm die heimische Opposition keine Kompromisse aufzwingen kann. Hier kann Trump noch ungestört Trump sein. Keine schönen Aussichten.





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