Das Mahnmal vom 9. November 1988 an der Stadtkirche erinnert an das schreckliche Schicksal der Juden im Dritten Reich. Foto: epd

Das Mahnmal vom 9. November 1988 an der Stadtkirche erinnert an das schreckliche Schicksal der Juden im Dritten Reich. Foto: epd

26.10.2018

Viele Veranstaltungen zum Pogromgedenken in Wittenberg

Haltung zeigen gegen rechtsextreme Tendenzen in der Gesellschaft

Wittenberg (wg). „Die Pogromnacht am 9. November 1938 war das offizielle Signal zum Massenmord an den Juden, dem größten Völkermord in der Geschichte der Menschheit“ erklärte Oberbürgermeister Torsten Zugehör (parteilos) beim freitäglichen Pressegespräch zur Vorstellung des Programms „Gegen das Vergessen – 80 Jahre Reichspogromnacht – Wir Gedenken der Opfer.“ 

Die Vorbereitungen auf das Programm reichen bis Mai zurück, außer der Gemeinde der Evangelischen Stadtkirche und der Stadt Wittenberg sind in diesem Jahr weitere Akteure dazugestoßen, um vom 7. bis zum 9. November ein Programm anzubieten, mit dem die Stadtgesellschaft „Gesicht zeigen und Haltung einnehmen will, angesichts von Entwicklungen, da Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Aussehens und Glaubens wieder ausgegrenzt und diskriminiert werden“, betonte der OB. 

Die beiden Gymnasien der Stadt, die Evangelische Akademie, das Koordinierungszentrum für den deutsch-israelischen Jugendaustausch ConAct, das Mehrgenerationenhaus, das Haus der Geschichte und die Cranach-Stiftung beteiligen sich in diesem Jahr an den Gedenk-Veranstaltungen, unter anderem wird es auch eine gemeinsame Erklärung der vier Ehrenbürger der Stadt – Erich Wiener, Prof. Dr. Wolfgang Böhmer, Friedrich Schorlemmer und Eckhard Naumann – geben.

Hinweis 

Mehr zu den einzelnen Veranstaltungen lesen Sie in der Printausgabe des Wittenberger Sonntag am 3. November.




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