Soldat auf Heimaturlaub. Foto: Sammlung Haus der Geschichte

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10.10.2018

Wittenberg im Ersten Weltkrieg: Wenn es doch erst vorbei wäre...!

Dr. Christel Panzig liest aus ihrem Buch

Coswig (WiSo). Am 16. Oktober liest Dr. Christel Panzig, Leiterin des Hauses der Geschichte in Wittenberg, um 18 Uhr im großen Saal des Klosterhofes aus dem Buch „Wenn es doch erst vorbei wäre...! – Wittenberg im Ersten Weltkrieg 1914 bis 1918“, der Eintritt beträgt drei Euro. 

Zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges vor hundert Jahren haben Dr. Panzig und Dr. Joachim Heise, Berliner Institut für vergleichende Staat-Kirche-Forschung, ein Buch zur Geschichte Wittenbergs in den vier Kriegsjahren herausgebracht. Den Autoren geht es darum zu zeigen, „wie der Krieg in den Alltag der Menschen einer kleinen Stadt wie Wittenberg, die Stadt Luthers und der Reformation, eingriff und ihr Leben gravierend veränderte.“ 

Die beiden Autoren stützen sich auf Erinnerungen von Zeitzeugen und Berichte der Wittenberger Presse sowie auf zeitgenössische Publikationen, die wenige Jahre nach Kriegsende veröffentlicht worden sind. Für Nachgeborene wird Geschichte zudem durch eine Fülle von Fotos und eine Vielzahl von Auszügen aus Feldpostbriefen lebendig. 

Dr. Christel Panzig und Dr. Joachim Heise beleuchten den Kriegsalltag in Wittenberg, das Infanterie-Regiment Graf Tauentzien von Wittenberg (Die „20er“) und seine Rolle im Krieg, die Rüstungsindustrie in Reinsdorf und in Piesteritz, den Bau der Werkssiedlung Piesteritz sowie das Kriegsgefangenenlager in Kleinwittenberg. Auch das Reformationsjubiläum 1917, als der Krieg für Deutschland bereits verloren war und dennoch fortgesetzt wurde, wird ausführlich beschrieben. 

Das Schlusskapitel endet Silvester 1918/1919, dort heißt es: „Die Wittenberger schwankten zwischen Bangen und Hoffen, als das neue Jahr begann. Alles war zu Ende und alles fing wieder an. Wittenberg hatte aufgehört, eine Garnisonstadt, Stadt der Lazarette und der Kriegsgefangenen zu sein. Wittenberg blieb dennoch die kleine Stadt an der Elbe mit einer längst vergangenen, ungewöhnlich großen Geschichte.“




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