Ließen sich von Nils Huber (3.v.r.), Abteilungsleiter Brand- und Katastrophenschutz, durch das Außengelände führen: MP Reiner Haseloff, Landrat Jürgen Dannenberg, der CDU-Bundestagsabgeordnete Sepp Müller, Peter Müller, Bürgermeister von Zahna-Elster, Fachdienstleiterin Ute Görtler, Kreistagsmitglied Mareen Kelle (Linke), Skw-Geschäftsführer Rüdiger Geserick und Wittenbergs Oberbürgermeister Torsten Zugehör (v.l.n.r.). Foto: Wolfgang Gorsboth

Ließen sich von Nils Huber (3.v.r.), Abteilungsleiter Brand- und Katastrophenschutz, durch das Außengelände führen: MP Reiner Haseloff, Landrat Jürgen Dannenberg, der CDU-Bundestagsabgeordnete Sepp Müller, Peter Müller, Bürgermeister von Zahna-Elster, Fachdienstleiterin Ute Görtler, Kreistagsmitglied Mareen Kelle (Linke), Skw-Geschäftsführer Rüdiger Geserick und Wittenbergs Oberbürgermeister Torsten Zugehör (v.l.n.r.). Foto: Wolfgang Gorsboth

06.10.2018

Neues Ausbildungszentrum bietet moderne Bedingungen für alle Wehren im Kreisgebiet

Das Dreieck der roten Helfer ist komplett

Wittenberg (wg). Im Beisein von Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) wurde am Donnerstag das neue Ausbildungszentrum für Brand- und Katastrophenschutz an Landrat Jürgen Dannenberg (Linke) übergeben, Bauherr ist Skw Piesteritz, der Kreis Wittenberg Mieter für die Dauer von 20 Jahren mit Option auf Verlängerung. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich auch die neue Hauptwache der Lutherstadt und die Werksfeuerwehr von Skw, damit ist das Dreieck der roten Helfer komplett. 

„Eine solche Konstellation an einem Standort ist einmalig, dazu musste die Landesregierung zuvor den rechtlichen Rahmen schaffen“, erklärte MP Haseloff. Große Flächenkreise und große Kreisstädte verfügten nur über begrenzte finanzielle Ressourcen, deshalb hätte die Kooperation von Industrie und Kommunen eine Vorbildfunktion über Sachsen-Anhalt hinaus.

Moderne Ausbildungsbedingungen, moderne Technik und moderne Feuerwachen sollen junge Leute motivieren, sich ehrenamtlich als Kameraden zu engagieren. „Ohne Freiwillige Feuerwehren ist bei uns der Brandschutz nicht gewährleistet, das hat der letzte Sommer mit seinen vielen Bränden nachdrücklich gezeigt“, betonte Haseloff. 

Nach einem Jahr Bauzeit konnte das neue, 4,7 Millionen Euro teure Ausbildungszentrum für Brand- und Katastrophenschutz, das mit Gebäude und Außenanlagen insgesamt 7.000 Quadratmeter umfasst, im September fertig gestellt und am 1. Oktober in Betrieb genommen werden. 

„Die Vorgeschichte reicht bis 2004 zurück“, berichtet Landrat Dannenberg im Gespräch mit dem Wittenberger Sonntag, „damals fasste der Kreistag einen Grundsatzbeschluss.“ Man habe viele Varianten geprüft, auch einen Neubau am kreiseigenen Feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) in der Erich-Weinert-Straße. „Das Angebot von Skw war letztlich fachlich das beste und finanziell das günstigste“, so Dannenberg, „2016 gab der Kreistag dafür grünes Licht. Wir haben lange auf dieses Zentrum warten müssen, dafür verfügen wir heute über Top-Bedingungen, die andere Kreise so nicht haben.“ 

Am 12. Oktober beginnt der erste Ausbildungslehrgang, wobei das Zentrum nicht nur den kreislichen Brand- und Katastrophenschutzkräften zur Verfügung steht, sondern allen 139 Feuerwehren der neun Städte und ihren Ortsteilen im Landkreis Wittenberg. Während sich im Gebäude drei Schulungsräume, ein Foyer, Büros und eine Garage für zwei Feuerwehrfahrzeuge befinden, kann im Außenbereich alles trainiert werden, was die gesamte Palette des Brand- und Katastrophenschutzes umfasst: von der Höhenrettung über Brandbekämpfung bis hin zur Bergung von verunfallten Kraft- fahrzeugen. Selbst die Bergung von einer Brücke kann simuliert werden.




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