Nach den Gebeten und Gesängen konnten die Besucher in der Kirche eine persönliche Kerze für den Frieden anzünden. Vorn rechts am Flügel: Gemeindepädagogin Almuth Heinze. Foto: Wolfgang Marchewka

Nach den Gebeten und Gesängen konnten die Besucher in der Kirche eine persönliche Kerze für den Frieden anzünden. Vorn rechts am Flügel: Gemeindepädagogin Almuth Heinze. Foto: Wolfgang Marchewka

29.09.2018

Angenehmes Friedensgebet in der Wittenberger Stadtkirche

Verleih uns Frieden gnädiglich

Wittenberg (wm). Zur selben Zeit, als am Mittag des 29. September draußen ein Großaufgebot an aus diversen Bundesländern herantransportierten Polizeibeamten die nötige Präsenz zeigte, um die Menschen der Innenstadt, den Töpfermarkt und die Schau historischer Automobile vor Übergriffen von Rechtsaußen zu schützen, zur selben Zeit, als vor der Schlosskirche zweifelhafte Redner lautstark versuchten, Zwietracht zu säen, just zu dieser Zeit bot das Innere der Wittenberger Stadtkirche einen angenehmen Raum der Ruhe und des friedlichen Miteinanders: Menschen fast jeden Alters, Mitglieder aus fast jeder demokratischen Partei trafen sich zum gemeinsamen Friedensgebet. Gesungenes Motto: „Verleih uns Frieden gnädiglich“ – jenen Text Martin Luthers, den Matthias Nagel zu einem Gospel–Choral vertont hat.

Um das Friedensgebet festlich zu gestalten, war der stellvertretende Superintendent Pfarrer Hans-Jörg Heinze gemeinsam mit Ehefrau Almuth aus Prettin angereist. Die Gemeindepädagogin begleitete die Gesänge am Flügel: Dona nobis pacem, We shall overcome …

Wer mochte, konnte im Anschluss eine Kerze anzünden und in das vorbereitet auf dem Kirchenboden liegende Kreuz stecken; wer mochte, konnte der anwesenden Gemeinde via Mikro auch einige persönliche Worte sagen. 

Es war eine schöne Zeit, gestaltet von ganz verschiedenen Menschen, die aber alle gemeinsam signalisierten: Wittenberg ist weltoffen.





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