Der Wittenberger Bundestagsabgeordnete Sepp Müller (CDU) im Gespräch mit Doreen Hummel (hinten), Leiterin des Jugendmigrationsdienstes für den Kreis Wittenberg, und der Geschäftsführerin des AWO Kreisverbandes, Corinna Reinecke (SPD). Foto: Wolfgang Marchewka

Der Wittenberger Bundestagsabgeordnete Sepp Müller (CDU) im Gespräch mit Doreen Hummel (hinten), Leiterin des Jugendmigrationsdienstes für den Kreis Wittenberg, und der Geschäftsführerin des AWO Kreisverbandes, Corinna Reinecke (SPD). Foto: Wolfgang Marchewka

20.09.2018

AWO Wittenberg kritisiert die zu geringe Ausstattung mit Personal

Jugendmigrationsdienst: Bessere Bedingungen erwünscht

Wittenberg (wm). Kurz vor Beginn der Interkulturellen Woche in Stadt und Kreis Wittenberg besuchte der Bundestagsabgeordnete Sepp Müller (CDU) am Donnerstag, dem 20. September, den für den gesamten Kreis Wittenberg zuständigen Jugendmigrationsdienst (JMD), dessen Träger die AWO ist.

Während eines Rundganges konnte Müller auch mit solchen AWO-Mitarbeiterinnen reden, die selbst Migranten sind und die es sehr bedauern, nur stundenweise arbeiten zu dürfen.

Doreen Hummel, Leiterin des JMD, und die AWO-Geschäftsführerin Corinna Reinecke (SPD) informierten Müller über positive wie negative Erfahrungen, wobei seitens des JMD zwei Probleme als wesentlich betrachtet werden: die zu geringe personelle Ausstattung von seit Jahren nur 1,3 Stellen, obwohl sich die Zahl der zu betreuenden Migranten seit 2014 mehr als verdreifacht hat, sowie die unbefriedigende Situation für solche Migranten, die unter den hiesigen Bedingungen - Stichwort notwendige Fahrten zu den in anderen Städten angesiedelten Berufsschulen - eine Ausbildung absolvieren möchten.

Sepp Müller sagte zu, sich sowohl bei der Kreisverwaltung Wittenberg als auch in seiner Eigenschaft als Mitglied des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages im SPD-geführten Ministerium für Arbeit und Soziales für eine Verbesserung der personellen Lage einsetzen zu wollen.

Sein Fazit nach dem Gesprächstermin: „Es zeigt sich erneut, dass es besser ist, miteinander als übereinander zu reden. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die Personalsituation des Jugendmigrationsdienstes in Wittenberg zu verbessern."




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