Ein in der Region gern gesehener Gast ist der Pole Piotr Lisek. Der Vizeweltmeister gewann in Dessau sowohl das Anhalt-Meeting als auch den Hallen-Wettbewerb in der Anhalt-Arena und gilt auch bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin als Top-Favorit. Foto: Andreas Neuthe/Anhalt Sport e.V.

Ein in der Region gern gesehener Gast ist der Pole Piotr Lisek. Der Vizeweltmeister gewann in Dessau sowohl das Anhalt-Meeting als auch den  Hallen-Wettbewerb in der Anhalt-Arena und gilt auch bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin als Top-Favorit. Foto: Andreas Neuthe/Anhalt Sport e.V.

27.07.2018

„Luther springt“ auf dem historischen Marktplatz

Erstes Internationales Stabhochsprung-Meeting in Wittenberg

Wittenberg (wg). Mit dem ersten Internationalen Stabhochsprung-Meeting „Luther springt“ wird am 1. August ab 18 Uhr auf dem historischen Marktplatz die wohl anspruchsvollste Leichtathletik-Sportart exklusiv zur Schau gestellt. „Diese Mischung aus Technik, Koordination, Ausdauer, Kraft und Bewegung macht den Stabhochsprung nach Meinung der Experten nicht nur zur schwierigsten Sportart in der Leichtathletik, sondern auch zu einer der stilvollsten“, erklärt Meeting-Direktor Ralph Hirsch von Anhalt Sport e.V. im Gespräch mit der Redaktion des Wittenberger Sonntag. 11 Top-Springer werden antreten, der Eintritt ist frei. 

Hirsch hat die Verantwortung getragen für 33 internationale Stabhochsprung-Wettbewerbe im Stadion und in der Anhalt-Arena mit Top-Athleten aus aller Welt, nun will er mit Top-Athleten den Wittenberger Marktplatz erobern. „Solche Wettbewerbe entwickeln ihr eigenes Flair“, so Hirsch, „wir sind sehr gespannt, wie die Resonanz beim Publikum sein wird. Für die Zukunft haben wir zwei Varianten vorbereitet, entweder wir etablieren das Meeting in der Lutherstadt oder wir wechseln von Stadt zu Stadt in der Region Anhalt-Wittenberg.“ Für Wittenberg habe man sich wegen des Reformationsjubiläum 2017 entschieden, deshalb heiße der Wettbewerb auch „Luther springt“. 

In der Stabhochspringerszene habe die Ankündigung dieses neuen Meetings zu Beginn der Saison für großes Interesse gesorgt: Die Athleten seien vom geschichtsträchtigen Ambiente begeistert und es gebe deutlich mehr Anfragen als Teilnehmerplätze, zumal der Wittenberger Wettbewerb die Generalprobe für die eine Woche später in Berlin angesetzte Europameisterschaft der Leichtathletik sei. 

Meeting-Direktor Hirsch möchte das Starterfeld auf 11 Aktive begrenzen, damit der Wettbewerb in zuschauerfreundlichen 2,5 bis maximal drei Stunden stattfinden kann. Dabei ist der Pole Piotr Lisek. „Er ist Vizeweltmeister und der Top-Favorit für EM-Gold in Berlin“, berichtet Hirsch. Weitere internationale Spitzen-Athleten sind der fünffache portugiesische Meister Diogo Ferreira sowie drei profilierte Springer aus China. Das deutsche Trio Tobias Scherbath, Karsten Dilla und Daniel Clemens hat bereits die EM-Norm für Berlin geschafft. 

„Luther springt“ ist ein offizielles, vom Deutschen Leichtathletikverband genehmigtes Springen, das nach dem internationalen Reglement ausgetragen wird. „Die Einstiegshöhe wird wahrscheinlich bei 5,10 Metern liegen“, sagt Hirsch, „Jeder Springer entscheidet dann selbst, bei welcher Höhe er einsteigt."

Ein Marktplatz ist trotz des tollen Flairs keine Sport-Arena und deshalb bedarf es besonderer Vorbereitungen. Dazu hat der Veranstalter eine 47,5 Meter lange und 1,20 Meter breite Steg-Anlage aus Holz für den Anlauf gemietet. Die Athleten kennen diese Anlage bereits vom Aachener Domspringen und von der DM in Nürnberg, die TSG Wittenberg stellt die Matte zur Verfügung.

„Absperrungen wird es beim Meeting nicht geben, die Zuschauer erleben die Athleten hautnah“, betont Hirsch. Sollte Piotr Lisek einen sehr guten Tag erwischen und das Springen länger dauern, hat der Kreissportbund (KSB) Wittenberg als Partner vorgesorgt und wird mehrere 400 Watt starke Scheinwerfer in Stellung bringen. 

Programm ab 15 Uhr 

Das Rahmenprogramm beginnt um 15 Uhr mit der „Erlebniswelt Leichtathletik“, dabei wird der schnellste Marktsprinter (30 Meter) gesucht, teilnehmen können alle Kinder und Jugendlichen. Es gibt Stände, Mitmach-Aktionen, eine Hüpfburg und einen Kletterturm. Ab 16 Uhr unterhält die Band „Accoustik Jam“ und ab 16.30 Uhr das Tanzstudio Porwol. Um 18 Uhr werden die Springer vorgestellt, der Wettbewerb beginnt um 18.30 Uhr. Die Siegerehrung erfolgt um circa 21 Uhr, anschließend spielt „Accoustik Jam“.




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