Stephan Zöllner, Leiter der Bethel-Begegnungsstätte in Wittenberg.

Stephan Zöllner, Leiter der Bethel-Begegnungsstätte in Wittenberg.

24.07.2018

Inklusionsangebote in der sozialen Arbeit

11. Wittenberger Gespräch in der Bethel-Begegnungsstätte

Wittenberg (WiSo). Das 11. Wittenberger Gespräch am Freitag, dem 27. Juli, befasst sich ab 14 Uhr in der Bethel-Begegnungsstätte, Collegienstraße 41/42 mit dem Thema „Inklusionsangebote in der sozialen Arbeit – Produkte mit Charakter und Tradition“. Vorgestellt werden Produkte aus den Werkstätten für behinderte Menschen der Stiftung Bethel sowie des Wittenberger Augustinuswerkes. 

„Mit diesem Thema nehmen wir direkten Bezug zu den Werten und den Wurzeln der Bethel-Stiftung“, erklärt Stephan Zöllner, Leiter der Bethel-Begegnungsstätte. Die Beteiligung des Augustinuswerkes begrüßt Zöllner: „Wir wünschen uns lokale Kooperationsgemeinschaften mit Organisationen und sozialen Einrichtungen, die Räume schaffen für Menschen, die Inklusionsangebote und Produkte mit christlicher Werteorientierung verbinden.“ 

Es sei für die Bethel-Begegnungsstätte von besonderer Bedeutung, dass regionale Inklusionsprodukte auch in regionale Gebietsstrukturen im Landkreis Wittenberg eingebunden würden, da so das Inklusionsverständnis gesellschaftspolitisch viel authentischer verstanden werden könne. 

In den von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel hat produktive Tätigkeit für behinderte Menschen eine lange Tradition. „Arbeit statt Almosen“ forderte Friedrich von Bodelschwingh, der frühe und prägende Leiter in Bethel. Schon zu seinen Lebzeiten entstanden die ersten Werkstätten, in denen Produkte entwickelt wurden, die anschließend vermarktet wurden. 

Gut 100 Jahre sind seitdem vergangen. Die Wirtschaftslandschaft hat sich rasant gewandelt, es gibt neue Chancen und neue Risiken – das gilt auch für die Werkstätten für behinderte Menschen. Heute gibt es ein weites Spektrum an Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen für Menschen mit Behinderung in Bethel und bei anderen Trägern.

Werkstätten für behinderte Menschen haben den Auftrag, Menschen mit Behinderung oder Benachteiligung, die nicht oder noch nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können, berufliche und damit verbundene soziale Teilhabe zu ermöglichen.




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