Der 19. Wettbewerb findet statt im Gedenken an den am 1. Februar verstorbenen Initiator Wolfgang Köppe, hier mit Tornaus Ortsbürgermeister Udo Reiss (l.) und Axel Mitzka, Vorsitzender des Vereins Dübener Heide. Foto: Archiv /Wolfgang Gorsboth

Der 19. Wettbewerb findet statt im Gedenken an den am 1. Februar verstorbenen Initiator Wolfgang Köppe, hier mit Tornaus Ortsbürgermeister Udo Reiss (l.) und Axel Mitzka, Vorsitzender des Vereins Dübener Heide. Foto: Archiv /Wolfgang Gorsboth

22.07.2018

19. Internationaler Holzskulpturen-Wettbewerb in Tornau

Mit Kettensägen Kunstwerke schaffen

Gräfenhainichen (wg). Das Heidedorf Tornau und der Verein Dübener Heide laden ein zum 19. Internationalen Holzskulpturen-Wettbewerb am 28. und 29. Juli auf der Skulpturenwiese an Weichers Mühle zwischen Tornau und Bad Düben. 39 Künstler aus Deutschland, Dänemark, Polen, England, Russland, Ukraine, Österreich und der Schweiz wirken mit. Ortsbürgermeister Udo Reiss freut sich: „Neben Stammkünstlern sind auch neue Gesichter dabei.“ 

Aus zwei bis drei Meter hohen und wuchtigen Baumstämmen kreieren die Künstler imposante Holzfiguren, viele kann man auf der großen Wiese bewundern: Skulpturen, die zeigen, dass Kunst mit Kettensägen kein Event mit Kurzzeitwirkung ist, vielmehr entsteht Bleibendes.

„Unser Wettbewerb war der erste in Deutschland und gehört heute zu den renommiertesten seiner Art“, betont der Bürgermeister von Gräfenhainichen, Enrico Schilling (CDU), im Gespräch mit dem Wittenberger Sonntag. „Wir wollen die Kunst mit Kettensägen verantwortungsvoll weiterführen im ehrenden Gedenken an den am 1. Februar verstorbenen Wolfgang Köppe und mit Blick auf die 20. Auflage im kommenden Jahr.“ 

Tradition prägt auch die von Köppe begründete Philosophie des Wettbewerbs - den Umgang mit Baumstämmen: Totes Holz erwacht durch die Kunst zu neuem Leben. Köppe prägte in jedem Jahr einen neuen Lebensspruch zum wechselseitigen Verhältnis von Natur und Mensch. Aktueller Sinnspruch für diesen Wettbewerb: „Wenn die Bienen sterben, stirbt auch der Mensch“. 

Das Programm 

Am 28. Juli stellen Udo Reiss und Axel Mitzka die Künstler um 10 Uhr vor. In Erinnerung an Wolfgang Köppe wird um 12 Uhr eine Buche gepflanzt und eine Gedenktafel aufgestellt. Ab 14 Uhr singt Enrico Scheffel Schlager, um 18 Uhr steigt die MDR-Sommerparty. 

Am Sonntag beginnt ein Freiluft-Gottesdienst um 9 Uhr, um 10 Uhr setzen die Holzkünstler ihr Werk fort. Ab 11 Uhr sorgt Blasmusik aus Halle-Neustadt für Unterhaltung, am Nachmittag singt Denise Blum Schlager. 

Die Siegerehrungen beginnen um 16 Uhr, es gibt den Publikumspreis, den Künstlerpreis und den Köppe-Preis, über dessen Vergabe Prof. Olaf Holzapfel entscheidet, der viele Jahre mit Wolfgang Köppe zusammengearbeitet hat. 

Außerdem gibt es einen Heidemarkt mit regionalen Spezialitäten des Netzwerks „Bestes aus der Dübener Heide“ und dem wohl größten Sommer-Biergarten im Naturpark. 

Für die Sicherheit wird gesorgt 

Aufgrund der extremen Trockenheit und der damit verbundenen Waldbrandgefahr gelten an beiden Tagen besondere Sicherheitsauflagen: Das Rauchen ist auf dem gesamten Gelände verboten, außer in eigens dafür eingerichteten „Raucherinseln“. Die Agrargenossenschaft stellt 15.000 Liter Wasser für den Notfall bereit und die Rettungsgassen werden größer angelegt. 




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