ürgermeister Axel Clauß, der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Ulrich Petzold, der SPD-Landtagsabgeordnete Holger Hövelmann, Harald Kremer von der Mittelstandsvereinigung Gräfenhainichen, Norbert Knichal von der IG, der die Gewerbeschau aus der Taufe hob, Stadtwerkechef Hans-Joachim Herrmann, Ellen Rinke, Repräsentantin des Wittenberger Sonntag, der CDU-Bundestagsabgeordnete Sepp Müller, Franka Faust, Geschäftsführerin Autohaus Faust GmbH und Matthias Mohs, Betriebsleiter der Stadtwerke Coswig (v.l.n.r.). Foto: Wolfgang Gorsboth

ürgermeister Axel Clauß, der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Ulrich Petzold, der SPD-Landtagsabgeordnete Holger Hövelmann, Harald Kremer von der Mittelstandsvereinigung Gräfenhainichen, Norbert Knichal von der IG, der die Gewerbeschau aus der Taufe hob, Stadtwerkechef Hans-Joachim Herrmann, Ellen Rinke, Repräsentantin des Wittenberger Sonntag, der CDU-Bundestagsabgeordnete Sepp Müller, Franka Faust, Geschäftsführerin Autohaus Faust GmbH und Matthias Mohs, Betriebsleiter der Stadtwerke Coswig (v.l.n.r.). Foto: Wolfgang Gorsboth

21.07.2018

Bürgermeister Clauß ist stolz auf die heimischen Unternehmen

13. Coswiger Gewerbefest: Viele Aussteller trotz Sommerhitze

Coswig (wg). Für Bürgermeister Axel Clauß (parteilos) bot die 13. Auflage des Coswiger Gewerbefestes den würdigen Rahmen, um Danke zu sagen: „Danke, dass sie Arbeitsplätze schaffen und erhalten, Danke, dass sie Ausbildungsplätze bereit stellen, damit junge Menschen hier in der Region eine Lebensperspektive haben und Danke, dass sie Steuern zahlen.“ 

Einen Tag zuvor hatte der Bürgermeister den vielen Freiwilligen gedankt, erstmals gab es vor dem Gewerbefest einen Tag des Ehrenamtes. „Die Resonanz war so gut, dass wir daraus eine feste Tradition machen wollen“, erklärte Clauß im Gespräch mit dem Wittenberger Sonntag, der auf dem Gewerbefest ebenfalls mit einem Stand vertreten ist, der noch bis 18 Uhr besucht werden kann. 

Dass es das Gewerbefest seit 13 Jahren gebe, so Clauß, sei dem unermüdlichen Einsatz der Interessengemeinschaft (IG) Industrie und Gewerbe Coswig (Anhalt) e.V. und hier insbesondere Norbert Knichal und Andreas Wörl sowie zahlreichen Unterstützern und Sponsoren zu verdanken. Für Clauß ist das Gewerbefest auch zu einem Zeitmesser geworden: Vor genau einem Jahr war die Eröffnung der regionalen Leistungsschau seine erste Amtshandlung als neuer Coswiger Bürgermeister. 

Die Vielfalt der ausstellenden Firmen, vom Handwerker bis zum Global Player, sei für ihn genauso beeindruckend wie die breite Palette der Produkte und Dienstleistungen: „Dass, was unsere Firmen hier auf die Beine stellen, erfüllt mich mit Stolz.“ Allen Unkenrufen zum Trotz habe sich auch der Wirtschaftsstammtisch der IG als adäquates Forum für die Entwicklung der Stadt und des Wirtschaftsstandortes etabliert.

Ausdrücklich appellierte der Bürgermeister an die Unternehmen, bei Fragen und Problemen auf die Stadtverwaltung zuzugehen. Dort wurde für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing eine neue Stabsstelle geschaffen, die mit Anna-Maria Glanz besetzt wurde. Die 25-Jährige ist Ansprechpartnerin für 273 Betriebe in der Stadt Coswig, die für 3.952 Arbeitsplätze stehen. 

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Sepp Müller bedankte sich bei den Unternehmern, dass sie sich trotz voller Auftragsbücher und fehlender Fachkräfte auf der Gewerbeschau präsentierten. Der SPD-Landtagsabgeordnete Holger Hövelmann erinnerte jene, die über die hochsommerliche Hitze stöhnten, daran, dass das Gewerbefest auch schon bei strömenden Regen stattgefunden habe. 

Hövelmann griff ein Thema auf, das derzeit viele ausbildende Betriebe, vor allen das Handwerk, umtreibt: Die von Bildungsminister Marco Tullner (CDU) vorgelegten Pläne, an den Berufsschulen die Mischklassen zu streichen. In Mischklassen werden Schüler verschiedener Ausbildungsberufe in den ersten beiden Jahren gemeinsam unterrichten, um eine wohnortnahe Beschulung sicherzustellen. 

„Die Pläne Tullners bedeuten für Jugendlichen, die noch keine Fahrerlaubnis haben und auf den oft schlechten ÖPNV angewiesen sind, längere Schulwege, davor haben auch die IHK und die Handwerkskammer gewarnt“, kritisierte der Wirtschaftsexperte. Lange Schulwege seien vor allem zu Beginn einer Ausbildung abschreckend, dies könne man sich angesichts sinkender Azubi-Zahlen nicht leisten.

Nur eine wohnortnahe Ausbildung schaffe Verbindung zur Region, zum Unternehmen und zum Beruf. „Im Juni gingen die Pläne raus, im August sollen sie in Kraft treten, dieser immense Zeitdruck ist nicht nachvollziehbar“, betonte Hövelmann. „Das bisherige System hat gut funktioniert und sollte nicht ohne Not aufs Spiel gesetzt werden, vor allem aber müssen die Unternehmen und ihre Verbände in die Neugestaltung des Berufsschulsystems einbezogen werden.“ 

Beim Rundgang mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft wurde auch der Sand der Stadtwerke Wittenberg besucht. „Bei einer regionalen Leistungsschau sind wir natürlich dabei“, erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Hans Joachim Herrmann, „wir versorgen Coswig mit Strom und Gas und arbeiten seit vielen Jahren eng mit den Stadtwerken Coswig zusammen.“

Hinweis 

Am Stand des Wittenberger Sonntag lädt ein attraktives Gewinnspiel zum Mitmachen ein, als Hauptpreis winkt ein Flug über die Region, bei dem die Heimat aus der Vogelperspektive betrachtet werden kann, den Steuerknüppel bedient Stadtwerke-Geschäftsführer Hans-Joachim Herrmann, ein begeisterter Hobby-Pilot. 

Ab 20 Uhr spielt die Band „Black Velvet“ aus Dessau, die Tombola-Preise werden um 21.30 Uhr verlost. Wegen der extremen Waldbrandgefahr kann das Höhenfeuerwerk „mit 99 Prozent Wahrscheinlichkeit“ (Andreas Wörl) nicht abgebrannt werden, dafür gibt es eine Laser-Show.




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