07.07.2018

zu: 2. Parkhaus: Der Geist aus dem vorigen Jahrhundert

Man will ja bis vor die Haustür fahren…

Das Parkhaus in Wittenberg ist unter der Woche nur mit etwa 60 bis 70 Prozent der 320 Parkplätze ausgelastet. Eine Ausnahme bildet der Mittwoch als Wochenmarkttag (meist voll von 10 bis 13 Uhr) und bei speziellen Events in der Stadt oder im Stadthaus, da kann es mal knapper werden. Grundsätzlich sind aber welche vorhanden, zum Wochenende und nachts sind manchmal nur 10% belegt.

Ganz anders sieht der öffentliche Raum aus. Politessen reichlich, freie Plätze - nein. Vielleicht zielt der SKW-Vorstoß ja dahin? Nur genau wie SKW muss auch ein Parkhaus wirtschaftlich arbeiten, d.h. Gebühren nehmen. Gesucht werden jedoch vor allem gebührenfreie nahe Parkmöglichkeiten zum Ein-/Ausladen, was erledigen oder für solche Leute, die ihre Arbeitsplätze in der Stadt haben. 

Wo allerdings Lücken für Parkhäuser in der historischen Innenstadt sein sollen, erschließt sich auch mir nicht wirklich, obwohl ich die verschlagenen Ecken aus meiner Handwerkerzeit seit 1981 kenne. Und Flächen vor der Stadt werden nicht oder kaum angenommen, da man ja bis vor die Haustür fahren will und nicht einen halben Kilometer laufen - beim Bahnhofs-P&R hinter der Bahnhofsbrücke wird es sich auch noch zeigen. Dass die Stadt ein wirklich tragfähiges Parkkonzept hat, bezweifle ich ganz stark. Wie in jeder Stadt oder einem Ballungsgebiet mit vielen Menschen und vielen Fahrzeugen ist Parkraum, sind Flächen knapp. Und daran ändern weder das Geld noch der Wille von SKW, noch die Stadt mit ihren beschränkten Mitteln und schon gar nicht der Landrat irgendetwas. 

Ich erinnere bloß an die Schlagzeile vom Juni letzten Jahres im Wittenberger Sonntag zum Hans Luft Keller im Parkhaus „jetzt schaltet sich der Landrat ein.“ Da zählen für mich auch nur Fakten. Und die waren und sind weiterhin und immer noch: Müll, Kloake mit sämtl. Exkrementen, Sachbeschädigung, Schmierereien von rechts und links, Drogenspritzen etc. Aber schön, dass wir drüber gesprochen haben. Der Berg kreißte und gebar einen Mäusefurz in Gestalt eines zusätzlichen Bauzaunfeldes. Das war es dann wieder für Jahre von allen Seiten. 

Also bitte nicht zuviel erwarten. In keiner Weise. 

Jens Förster, Griebo




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