Oberbürgermeister Torsten Zugehör freut sich darüber, dass die Konfi-Camps fortgesetzt werden können: "Junge Menschen tun unserer Stadt gut." Foto: Archiv/Wolfgang Marchewka

Oberbürgermeister Torsten Zugehör freut sich darüber, dass die Konfi-Camps  fortgesetzt werden können: "Junge Menschen tun unserer Stadt gut." Foto: Archiv/Wolfgang Marchewka

14.06.2018

Junge Leute beleben die Stadt und machen Werbung für die Stadt

Die Konfi-Camps in Wittenberg werden fortgeführt

Wittenberg (wg). „Wir freuen uns, dass die Konfi-Camps in diesem Sommer fortgesetzt werden können, junge Menschen tun unserer Stadt gut“, erklärt Oberbürgermeister Torsten Zugehör (parteilos) im Gespräch mit dem Wittenberger Sonntag. 

Dass die Camps fortgeführt würden, verdanke sich dem gemeinsamen Interesse der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Stadt Wittenberg: „Wir haben mit Blick auf Nachhaltigkeit immer die Frage gestellt, was bleibt von 2017? Die Konfi-Camps, die jetzt im Auftrag der EKD von der Evangelischen Wittenbergstiftung durchgeführt werden, entsprechen unseren Vorstellungen von Nachhaltigkeit.“ 

Im vergangenen Jahr gab es im Sommer unter der Regie des Vereins Reformationsjubiläum 2017 e.V. im Norden der Stadt insgesamt zehn Konfi-Camps, Woche für Woche kamen bis zu 1.500 Jugendliche aus ganz Deutschland für fünf Tage zusammen. Konfi-Camps sind eine Mischung aus Konfirmanden-Unterricht und Jugendfestival. 

Die Jugendlichen und ihre Teamer haben die Stadt belebt. Etliche der Teamer werden auch in diesem Jahr die Konfirmanden betreuen – ehrenamtlich. „Dass sie nach Wittenberg zurückkehren, ist auch ein Zeichen der Verbundenheit mit dieser Stadt“, freut sich der OB, für den die Camps sowohl eine nachhaltige Werbung für die Stadt darstellen als auch eine aktive Stärkung der Lutherstadt als Ursprungsort der Reformation im Bewusstsein der Teilnehmer.

In diesem Jahr wird es zwei Durchläufe geben – vom 29. August bis zum 2. September sowie vom 5. bis zum 9. September, erwartet werden pro Camp circa 450 Teilnehmer. Das Motto lautet wie bereits 2017 „Trust and Try“ und lehnt sich mit dem Zusatz „Durst nach Leben“ an die Jahreslosung 2018 an. 

Die Finanzierung der Camps durch die EKD ist bis einschließlich 2020 gesichert, die Stadt hofft, dass sie auch danach durchgeführt werden können, zumal auch seitens der Kirchengemeinden und der Jugendlichen der Wunsch besteht, das Format der Konfi-Camps langfristig in der Lutherstadt zu etablieren. 

Damit die Konfirmanden ihre Zeltstadt auf dem Gelände südlich der Nordendstraße auch künftig beziehen können, muss der „Bebauungsplan N 14 – Sondergebiet für sportliche und kirchliche Zwecke“ geändert werden, dem hatte der Stadtrat mit deutlicher Mehrheit bei nur einer Enthaltung zugestimmt. Die bisherige Genehmigung war bis zum 31. Oktober 2017 befristet gewesen. Mit der B-Plan-Änderung werden gleichzeitig auch alle anderen Nutzungs-Anforderungen an das Sondergebiet geregelt – Erholung, Reitplatz und Reitturniere. 

Künftig können Bereiche des Geländes temporär für Konfi-Camps vom 10. Juni bis 30. September an maximal 60 zusammenhängenden Tagen von maximal 900 Teilnehmern inklusive Betreuern pro Durchgang genutzt werden. Der Reitplatz steht dauerhaft als Trainingsstätte und temporär für Reitturniere zur Verfügung, letzteres vom 1. Mai bis 30. September an maximal vier Wochenenden. Damit wird dem Wunsch des Reitvereins nach mehr Reitturnieren entsprochen. 

Zwischen dem Reitverein und der Evangelischen Wittenbergstiftung gibt es eine gute und vorbildliche Abstimmung, etwa mit Blick auf die Koordination gemeinsamer Nutzungszeiten. Überdies wird die Grünfläche dauerhaft zur Erholung nutzbar gemacht. Bis zum 29. Juni erfolgt die Beteiligung der Behörden, Träger öffentlicher Belange und Nachbargemeinden, vom 21. Juni bis 23. Juli die Beteiligung der Öffentlichkeit. Gibt es keine Einwände, die zur Änderung des Bauplanes führen, kann der Landkreis das vorzeitige Baurecht für die Evangelische Wittenbergstiftung aussprechen.




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