24.05.2018

Wittenberger Sonntag liest die Neue Osnabrücker Zeitung

Commerzbank-Chefvolkswirt beklagt Realitätsverweigerung in Rom

Osnabrück (ots) - Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer hat die Steuer- und Ausgabe-Pläne der künftigen Populisten-Regierung in Italien als "gefährlich" gebrandmarkt. "Die Staatsschuld Italiens beträgt bereits heute 132 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, mehr als das Doppelte dessen, was der Maastricht-Vertrag erlaubt", sagte Krämer im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag). "Eine so aggressive Haushaltspolitik ist vor diesem Hintergrund verantwortungslos." 

Die bevorstehende Koalition der rechten Lega mit der Fünf-Sterne-Bewegung will Steuern und das Rentenalter senken sowie ein Mindesteinkommen einführen. Zudem will das Bündnis die Verschuldungsregeln der Eurozone neu verhandeln. "Dahinter steckt Realitätsverweigerung", urteilt Krämer, der den Grund für Italiens Misere vor allem beim Staat sieht. "Italien bietet so schlechte Rahmenbedingungen für Unternehmen wie manch ein mittelamerikanisches Land." Daran habe sich in den letzten Jahren wenig geändert.





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