Dr. Stefan Rhein, Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten, Jutta Strehle (m.) Kuratorin der Sonderausstellung und Co-Kuratorin Dr. Doreen Zerbe. Foto: Wolfgang Gorsboth

Dr. Stefan Rhein, Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten, Jutta Strehle (m.) Kuratorin der Sonderausstellung und Co-Kuratorin Dr. Doreen Zerbe. Foto: Wolfgang Gorsboth

23.05.2018

Dr. Rhein: „Nicht nur rekonstruieren, sondern auch weiterdenken“

Neue Häuser für Luther – Sonderaustellung im Augusteum

Wittenberg (wg). Vom 27. Mai bis 4. November zeigt die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt im Augusteum die Sonderausstellung „Bauen für Luther 1998-2018. Wittenberg-Eisleben-Mansfeld“. 

Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, dem 26. Mai um 15.30 Uhr, Rainer Robra (CDU), Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur und Europa, spricht das Grußwort, die Festrede hält Dr. Matthias Noell, Kunsthistoriker und Professor für Architekturgeschichte und Architekturtheorie an der Universität der Künste Berlin, der auch den Begleitband zur Ausstellung herausgegeben hat. 

 „Wir haben von 1998 bis heute die gesamte museale Reformationslandschaft des Landes Sachsen-Anhalt denkmalgerecht Instand gesetzt, ertüchtigt und modernisiert“, erklärt Dr. Stefan Rhein, Vorstand und Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten des Landes Sachsen-Anhalt. 50 Millionen Euro wurden investiert, deshalb verstehe sich die Sonderausstellung auch als Dank an die Geldgeber und das seien die Bürger als Steuerzahler – der Eintritt ist frei. 

Die Lutherstätten in Wittenberg und Eisleben gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie sind nicht nur herausragende Schauplätze der Reformation, sondern auch Gebäude, an denen der Umgang späterer Generationen mit Geschichte ablesbar ist. Die Häuser haben eine eigene Biografie, die in der Sonderausstellung erzählt wird. Im 19. Jahrhundert sind die Lutherstätten neu gestaltet worden.

Doch vor allem in den vergangenen 20 Jahren sind sie umfassend saniert und durch Neubauten ergänzt worden, die das Welterbe weiterdenken und ins 21. Jahrhundert führen. Denkmalpflege und zeitgenössische Baukultur haben dabei Ensembles geschaffen, die vielfach durch Preise ausgezeichnet wurden und Architekturliebhaber ebenso begeistern wie jene, die auf Luthers Spuren wandeln. 

Die Sonderausstellung zeigt erstmals dieses jüngste Kapitel in der Geschichte der Reformationsmuseen in Wittenberg, Eisleben und Mansfeld – auch im Hinblick auf das internationale Bauhaus-Jubiläum 2019. 

Hinweis 

 Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe des Wittenberger Sonntag am 26. Mai sowie im E-Paper.




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