24.04.2018

Wittenberger Sonntag liest das Westfalen-Blatt

Wartezeiten bei Handwerkern

Bielefeld (ots) - Liebe Handwerkerinnen, liebe Handwerker, es freut mich wirklich, dass es euren Betrieben gut geht. Ich weiß, dass ihr schon andere Zeiten durchgemacht habt. Ich bin nicht begeistert, aber ich akzeptiere auch, dass eure Preise steigen. Das gehört zur Marktwirtschaft, wo Angebot und Nachfrage entscheiden. Zudem weiß ich, dass sich eure Ausgaben erhöht haben - für das Personal, Material, Marketing, Versicherungen, vieles mehr, auch den Staat. Wobei wir über Steuern alle jammern. Sie sind bis zum gewissen Grad unvermeidbar. Anders die Bürokratie, die außer Nerven vor allem viel Geld kostet.

In einem Punkt aber, liebe Handwerker, sollt ihr euch bessern. Um die Wartezeiten zu verkürzen, müsst ihr mehr Personal ausbilden und einstellen. Unmöglich? Nicht, wenn man langfristig plant und sich für den einen oder anderen Lehrling mehr Zeit nimmt. Und noch etwas: Wenn ich schon auf euch warte, dann seid bitte pünktlich. Und sagt nicht erst im letzten Augenblick ab! Nicht nur Handwerker, auch die berufstätigen Kunden stehen unter vielfältigem Zeitdruck.





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