20.03.2018

Wittenberger Sonntag liest die Berliner Morgenpost

Der importierte Konflikt

Berlin (ots) - Es kam, wie es kommen musste und wovor der Verfassungsschutz seit Langem warnt. Eskalieren die Spannungen zwischen Kurden und Türken, dann wird der Konflikt auch auf deutschen Straßen ausgetragen. Seitdem türkische Soldaten die syrische Kurden-Hochburg Afrin einkesseln, werden in Berlin, Stuttgart, Köln oder im Sauerland Moscheen beschmiert, Kulturzentren angegriffen und Läden verwüstet. Es gibt offensichtlich einen Zusammenhang. 

Die Sicherheitsbehörden sind gewarnt, sie können die Eskalation jedoch nicht eindämmen, geschweige denn abstellen. Dafür ist die Zahl der in Deutschland lebenden Türken und Kurden zu groß und ihre Radikalisierung nur schwer zu bändigen. Die kurdische PKK ist mit 14.000 Mitgliedern die stärkste extremistische Ausländerorganisation in Deutschland. 

Wo die Mehrheit der Türken steht, weiß man seit der Wahl: Die stärksten Anhänger hat Präsident Erdogan unter Deutschtürken. Was sich hierzulande abspielt, ist ein importierter Streit. Nebenbei gesagt: Es ist ein unguter Befund über den Stand der Integration, wenn die Emotionen wegen ferner Nationalkonflikte derart hochkochen.




Video

75 Jahre Saxophone Joe

mehr Videos

Videos Kultur

75 Jahre Saxophone Joe
Alaris Schmetterlingspark.m4v
Dicke Luft und kein Verkehr - Der Zoff geht weiter
Jukebox im Clack Theater Wittenberg
Ensemble Weltkritik im Clack Theater Wittenberg: Höhenflüge in Bodennähe

Videos Politik

Bürgerforum Coswig
Auch der Wittenberger Bundestagsabgeordnete Sepp Müller (CDU) hat Angela Merkel gewählt
Sepp Müller stellt sich! GroKo und was nun? Teil 1
Sepp Müller stellt sich! GroKo und was nun? Teil 2
Koalitionsvertrag und Personaldebatten

Videos Auto

Volvo XC40 Winter-Testfahrten

Videos aus Kreistag und Stadtrat

Kommunaler Bildungsbericht im Kreistag vorgestellt
Kreistag beschließt mehr Geld für die Sporthalle im Volkspark


Wittenberger Sonntag Verlags GmbH, 06886 Lutherstadt Wittenberg, Coswiger Straße 30 A, E-Mail: