19.03.2018

Wittenberger Sonntag liest die Rheinische Post

Integrationsbeauftragte Widmann-Mauz distanziert sich von Begriff Leitkultur

Düsseldorf (ots) - Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Annette Widmann-Mauz (CDU) hat sich vom Begriff der Leitkultur distanziert. "Ich mag den Begriff nicht sonderlich, denn er führt uns nicht weiter", sagte Widmann-Mauz der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe).

"Wir müssen uns vielmehr konkret darüber verständigen, was Gleichberechtigung von Mann und Frau, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und Gewaltlosigkeit als Grundfesten unseres Zusammenlebens bedeuten", sagte Widmann-Mauz.

Eine Werte-Debatte begrüßte sie. Die Debatte darüber, welche Werte einen prägten und wie man zusammenleben möchte, sei eine Selbstvergewisserung, die jeder Demokratie gut tue. "Ich halte es für richtig, diese Diskussion zu führen." Grundlage für das Zusammenleben sei natürlich das Grundgesetz, aber es gebe darüber hinaus auch ungeschriebene Regeln und Erwartungen, die anzuerkennen wichtig für ein gutes Miteinander sei. 

Außerdem hat sich Widmann-Mauz dagegen ausgesprochen, Flüchtlinge auch als Arbeitsmigranten zu betrachten: "Anerkannte Flüchtlinge haben alle Möglichkeiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Und viele nutzen diese ja auch, etwa indem sie eine Ausbildung zur Fachkraft machen." Die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen sollte aber nicht mit der Fachkräftezuwanderung vermischt werden", sagte Widmann-Mauz. Denn das Asylrecht solle vor Verfolgung schützen.

"Wer zum Arbeiten nach Deutschland kommt, muss hingegen als Fachkraft mit Visum einreisen." Für diesen Fall werde die Bundesregierung jetzt das Fachkräftezuwanderungsgesetz auf den Weg bringen.




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