Dr. med. Regine Lange in der neuen Praxis an einem Ultraschallgerät. Fotos: Oleg alimov

Dr. med. Regine Lange in der neuen Praxis an einem Ultraschallgerät. Fotos: Oleg alimov

20.02.2018

Dr. Regine Lange führt eine moderne Facharztpraxis

Vom Paul-Gerhardt-Stift ins Schlossparkcenter umgezogen

Wittenberg (wg). Dass die freundlichen Praxisräume im Schlossparkcenter Am Alten Bahnhof 1b noch vor wenigen Monaten ein leer stehendes Küchenstudio waren, sieht man ihnen nicht mehr an. Dr. med. Regine Lange ist mit ihrem Team eingezogen und kümmert sich um Wohl und Gesundheit ihrer Patienten. Die gastroentereologische Facharztpraxis umfasst auf 320 Quadratmetern drei Sprechzimmer sowie drei Endoskopie- und Chemotherapieräume mit sieben Behandlungsplätzen. 

„Dank der Planer von Bau Consult wurde aus dem Hohlkörper mit 46 Fenstern in nur fünf Monaten Umbauzeit eine moderne Praxis, die mit neuen Wänden und Leben gefüllt werden konnte“, sagt Dr. Regine Lange. Den regionalen und überregionalen Firmen dankt sie für den reibungslosen Umbau. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf der Baumaßnahmen und dem Resultat und hoffen auf Zuspruch bei unseren Patienten“, so Dr. Lange. 

Nach erfolgreicher Klinik-Karriere hatte sich Dr. Lange im April 2011 mit einem Sprechzimmer und einem Assistenten in der Dessauer Straße niedergelassen, ein Jahr später erfolgte der Umzug in das Haus 4 des Paul-Gerhardt-Stiftes. An vier Tagen in der Woche konnte dort die Endoskopie-Einrichtung und –Aufbereitung der Klinik mit fünf Endoskopieschwestern genutzt werden. „Das war effizient und angenehm für die Patienten, aber mit dem Nachteil verbunden, dass die Praxis zweigeteilt war“, berichtet Dr. Lange. 

Von 2011 bis 2017 wurden pro Jahr circa 700 Magenspiegelungen, 150 Endosonographien der Bauchspeicheldrüse und Gallenwege via Magen, 1.900 Koloskopien, 250 Sigmoideoskopien und 500 Enddarmspiegelungen durchgeführt. Dazu kamen 25 bis 30 Kapselendoskopien des Dünndarms und 5.000 Ultraschalluntersuchungen im Jahr. Pro Quartal wurden 1.200 Patienten, bisher insgesamt 17.000 Patienten aller Altersstufen betreut. 

Versorgung auf höchstem Niveau

Am neuen Standort im Schlossparkcenter bestehen beste Voraussetzungen für Diagnostik und Therapie in der Gastroenterologie. Dr. Regine Lange und ihr Team stehen dank des breiten diagnostischen und therapeutischen Spektrums für eine individuelle medizinische Versorgung auf höchstem Niveau. Dazu kommen zahlreiche Spezialisierungen. So ist die Praxis anerkannt als Fachambulanz für CED (chronisch entzündliche Darmerkrankungen), Mitglied und Therapeut im Hepatitisnetzwerk sowie aktives Mitglied im Studienzentrum EUGASTRO Leipzig, welches hochwertige Forschungsprojekte und klinische Studien durchführt. 

Angeboten wird auch die Diagnose mit Dünndarmkapsel, die so groß ist wie eine Bohne und problemlos vom Patienten geschluckt werden kann. Unterwegs macht sie circa 50.000 Bilder, die über einen Sender an das Aufnahmegerät geschickt werden, bis die Kapsel auf natürlichem Wege den Körper wieder verlässt.

Die Kapselendoskopie hat gegenüber traditionellen bildgebenden Methoden eine höhere diagnostische Wirksamkeit und sie ist die einzige nichtinvasive Möglichkeit, den gesamten Dünndarm von Innen zu betrachten. Behandelt werden auch proktologische Krankheitsbilder.

 Von der Zeitschrift Focus wird die Facharztpraxis auf Grund der Qualität von Diagnose, Behandlung und Betreuung empfohlen.

In der Praxis wird das gesamte Spektrum von der Krebsvorsorge über Früherkennung, der vor- und nachoperativen Betreuung, der medikamentösen Tumortherapie bis hin zur Nachsorge über fünf Jahre und länger abgedeckt. 

Ab Sommer 2018 bietet Dr. Regine Lange die medikamentöse Chemotherapie bei Tumoren des Gastrointestinaltraktes (Magen-Darm-Trakt). Wöchentlich nimmt sie am Tumorboard teil, einem fachübergreifenden Spezialistengespräch über jeden einzelnen Tumorpatienten, Ziel ist es, für jeden Patienten die bestmögliche Therapie festzulegen. 

Dr. Lange ist Mitglied in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV), die das Ziel verfolgt, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung unheilbar erkrankter Menschen zu erhalten und ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod zu ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen Schmerztherapie und Symptomlinderung sowie die Begleitung der Angehörigen. 

Tag der offenen Tür 

Am 3. März öffnet die Praxis von 10 bis 13 Uhr ihre Türen, es gibt Info-Material zum Thema „Blutarmut bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen – diagnostische und therapeutische Möglichkeiten“.






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