Kornelius Werner, René Lenz und Tobias Grunemann (v.l.n.r.) präsentieren als Trio MundWinkel „Ein Unglück kommt selten zu dritt“. Foto: Alexander Helbig

Kornelius Werner, René Lenz und Tobias Grunemann (v.l.n.r.) präsentieren als Trio MundWinkel „Ein Unglück kommt selten zu dritt“. Foto: Alexander Helbig

07.01.2018

Nachwuchstrio präsentiert im Clack Theater sein neues Stück

MundWinkel: Ein Unglück kommt selten zu dritt

Wittenberg (wg). Gereimte Werke mit viel Klamauk und Schabernack, Comedy, Lieder und Sketche bietet das Trio „MundWinkel“ mit dem neuen Programm „Ein Unglück kommt selten zu dritt“. Die Premiere am 12. Januar und die Vorstellung am 13. Januar im Clack Theater sind bereits ausverkauft. 

 „Wir machen Comedy-Theater“, berichtet René Lenz im Gespräch mit der Redaktion des Wittenberger Sonntag. Lenz bildet mit Kornelius Werner und Tobias Grunemann das Trio, alle drei kennen sich aus dem Theaterjugendclub (TJC) Chamäleon. Die Ensemblebezeichnung ergibt sich aus dem Anspruch der drei jungen Künstler, das Publikum zum Lachen zu bringen, also dafür zu sorgen, dass die Mundwinkel nach oben zeigen. 

Dass es keine reine Aneinanderreihung von Nummern wird, dafür sorgt eine kleine Geschichte, die sich wie ein roter Faden durch das 90-minütige Programm spinnt: Ein Radiomoderator, ein Schriftsteller und ein Weltklassepianist wollen gemeinsam ein Programm der Extraklasse auf die Beine stellen mit exzellenter Klaviermusik, brillanten Gedichten, packenden Geschichten und einem Moderator, der sein Handwerk beherrscht. 

In den Genuss dieser geballten Unterhaltungskunst möchte sicherlich auch das Publikum im Clack Theater kommen, hätte der Herr Lenz da nicht eine Kleinigkeit vergessen – das Klavier. Der Musiker kann nicht spielen und auch der Moderator erweist sich als eher unfähig, bleibt nur der Schriftsteller übrig, der die Gunst der Stunde nutzt, um sich zu profilieren. Und so beginnt ein Abend voller Enttäuschungen und Rückschläge, den das Publikum gemeinsam mit seinen Gastgebern verbringen darf… 

Alle Texte stammen aus der Feder von Kornelius Werner, der bereits als Schüler mit 15 Jahren Gedichte schrieb. Das neue Programm umfasst immerhin 87 Textseiten. „Wir wollen unsere eigene Handschrift entwickeln“, sagt Werner, der an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg seinen Master im Studiengang Management natürlicher Ressourcen absolviert hat und an der Uni seine berufliche Laufbahn hätte beginnen können, sich stattdessen aber für „MundWinkel“ entschied.

„Was wir vorhaben, läuft nur mit 100 Prozent“, so Werner, der mit René Lenz 2015 die Lenz-Werner-Kleinkunst GbR gründete, die das Ziel verfolgt, humorvolle Bühnenprogramme von der Idee bis zur Premiere umzusetzen und aus Leidenschaft für die Bühne das Hobby zum Beruf zu machen. Unterstützt werden sie dabei von ihrem langjährigen Freund Tobias Grunemann, der es sich trotz eines geregelten Berufslebens nicht nehmen lässt, auf der Bühne zu stehen, wann immer es möglich ist.

„Wir wollen bundesweit Gastspiele geben, an Gala-Veranstaltungen mit Ausschnitten aus unseren Programmen und an Wettbewerben teilnehmen“, ergänzt Lenz, der gelernte Kaufmann und Altenpfleger arbeitet seit einigen Jahren im Clack Theater als Techniker. Viele Wittenberger dürften sich noch an das „Duo Frühlingsfeld“ erinnern, in dem Lenz mit Daniel Acker und später mit Tobias Grunemann zusammen auftrat. 

Hinweis: 

Für die Vorstellungen am 7. Februar und am 20. April, Beginn jeweils um 10.30 Uhr, sind noch Karten erhältlich. „MundWinkel“ möchte einmal im Monat im Clack Theater auftreten, im März ist dies allerdings wegen der geballten 16 Frauentags-Partys zeitlich nicht möglich. 

Am 10. März zeigt das Trio bei der Kultur- und Erlebnisnacht in Gräfenhainichen im Wasserturm Ausschnitte aus seinem Programm, Beginn ist jeweils um 19, 20, 21 und 22 Uhr.




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