29.12.2017

Zum Beitrag Glyphosat – Petzold kritisiert Massenmedien und Politiker

Krebserregend wie der Friseurberuf

Das Pflanzenschutzmittel Glyphosat wird seit 40 Jahren in Europa eingesetzt. In weit mehr als 1.000 Studien von wissenschaftlichen Organisationen wie etwa dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), dem Julius-Kühn-Institut (JKI), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie de Zulassungsbehörden der Mitgliedstaaten der EU, den USA, Kanada, Japan und Australien ist das wissenschaftlich abgesicherte Resultat: Bei sachgerechter Anwendung von glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln gibt es keine schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier.

Lediglich die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) stuft Glyphosat aufgrund einer theoretischen Risikobewertung in die Kategorie „wahrscheinlich krebserregend" ein. In dieser Kategorie befinden sich zum Beispiel der Friseurberuf, die Schichtarbeit und rotes Fleisch. Viele dieser Einstufungen sind gelinde gesagt wissenschaftlich umstritten. In der nächsthöheren Kategorie (krebsserregend) befinden sich auch die Sonnenstrahlen. 

Wir sollten dem Minister für Landwirtschaft dankbar sein, dass er Wissenschaftlichkeit höher bewerten hat als die Angst vor einem Shitstorm auf Facebook. 

Allgemeiner Nachsatz:

Leider wird das nichts nutzen, da die Gegner in Glyphosat die Speerspitze einer aus Profitgier die Natur vernichtenden Landwirtschaft sehen und alles daran setzen werden, das Verbot als symbolischen Sieg über die Gier durchzusetzen. Wir haben bereits in anderen politischen Diskussionen in den letzten Jahren erleben müssen, dass die Stimmen der Fachleute nicht mehr gelten. Schlimmstenfalls werden diese dann noch als "Lohnschreiber mächtiger Interessenverbände" diskreditiert.

Prof. Dr. Ing. Rainer Winz, Hochschule Merseburg




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